Projekt "Kompetenzzentrum menschlicher Unterstützung und Kontakte"
Ein Wohn-, Lebens- und Arbeitsprojekt
Das Projekt:
Die Volkssolidarität Landesverband Brandenburg/ Kreiverband Uckermark beabsichtigt im Rahmen ihrer Tätigkeit als moderner, sozialer Dienstleister die Entwicklung eines gemeinschaftlichen Wohnprojektes im Zusammenwirken mit dem Modellvorhaben der Stadt Templin voranzutreiben. Die Bewohner des Projektes soll der Gedanke des selbstbestimmten und solidarischen Lebens und Wohnens verbinden. Der Generation ab 50jähriger wird in Bezug auf soziale und finanzielle Absicherung bis ins Rentenalter in diesem Projekt besondere konzeptionelle Aufmerksamkeit zuteil. Die Altersstruktur soll aber relativ breit gefächert sein (mindestens 2 Generationen).
Die inhaltliche Zielstellung des gemeinschaftlichen Wohnprojektes basiert allgemein auf dem selbstbestimmten Wohnen: "Wohnen - Leben - Tätigsein" als Wiederbelebung des ehemaligen Slogans der Volkssolidarität "Tätigkeit, Geselligkeit, Fürsorge". Der Slogan drückt den ganzheitlichen Ansatz des Konzeptes einschließlich der Einbeziehung von Möglichkeiten neben und nachberuflicher Tätigkeitsfelder aus, die einen "Marktplatz menschlicher intergenerativer Beziehungen und Dienstleistungen" in Templin eröffnen sollen.
Die direkte Anbindung an diese Tätigkeitsfelder wird durch das Zusammenwirken mit der Templiner Sozialstation der Volkssolidarität sowie der in Gründung befindlichen Genossenschaft für Dienstleistung und Organisation von über 50jährigen AL-II-Empfängern ( ebenfalls ein Gemeinschaftsprojekt des Modellvorhabens der Stadt Templin) gewährleistet, welche im Hause ansässig und tätig sein sollen. Die Vermietung der Wohnungen würde auf der Basis eines interessenorientierten Ausschreibungsverfahrens erfolgen.
Die Sozialstation der Volkssolidarität und die Dienstleistungsgenossenschaft würden somit das organisatorische und wirtschaftliche Zentrum des Wohnprojektes bilden ein Kompetenzzentrum, das für die gesamte Uckermark beispielgebend und wirksam sein kann. Es würde nicht nur eine Öffnung der Angebote gegenüber den Menschen der Region, sondern auch gegenüber den Institutionen erfolgen. Die ständige Präsenz dieser Einrichtungen soll nicht nur Sicherheit suggerieren, sondern auch den direkten Kontakt zu den Bewohnern im Hinblick auf die Erarbeitung und Durchführung neuer, gemeinsamer Konzepte pflegen (Angehörigenberatung, Schulungen, Ernährungsberatung, Beziehungsarbeit, Kinderbetreuung u.a.m.). Besonderes Augenmerk wird hierbei auf die aktive Einbringung menschlicher und beruflicher Erfahrungen der Bewohner über 50 gelegt - im ehrenamtlichen sowie auch nachberuflichen, honorierten Tätigkeitsfeld. Somit fließt auch der Aspekt des zusätzlichen Verdienstes neben der Rente innerhalb der nachberuflichen Tätigkeitsfelder in dieses Projekt sinnvoll ein. Es geht also nicht nur um das Stärken der eigenen Kräfte, sondern auch um die Unterstützung der Bewohner untereinander und darüber hinaus anderer Menschen aus der Region.
Das Selbstpflegedefizitkonzept wird durch die Sozialstation Templin professionell weiterentwickelt und im Rahmen der Gemeinschaftsprojekte angewendet.
- Volkssolidarität LV Brandenburg, KV UM e.V.
- Sozialstation der Volkssolidarität in Templin
- Genossenschaft für Dienstleistung und Organisation AMSTART e.G.i.G.
- Projektbüro (Projektentwicklung A&K Konzept GmbH)
Ein Konzept zur Umsetzung des Projektes liegt vor. Derzeitig wird der Standort zur Realisierung dieses Vorhabens vorbereitet.
Umfassende und verschiedenartige Tätigkeitsfelder aus den Bereichen Service, Nachbarschaftshilfe, Familienunterstützung, Kultur, Pädagogik, u.a. (konkrete Ausarbeitung folgt).