Bundesministerium für Arbeit und Soziales Perspektive 50 Plus

Modellvorhaben der Stadt Templin

In der Uckermark gemeinsam - nicht einsam

Projekt "Lebensgarten" (vormals "Zentrum für Nachhaltigkeit")

Ein Wohn-, Lebens- und Arbeitsprojekt

Ausführliche Informationen unter www.lebensgarten-templin.de

Nachhaltig und selbstbestimmt lernen und leben

Das Projekt:

In Templin, soll ein Lebensgarten für Jung und Alt entstehen. Unser Anliegen ist es, bewusst Verantwortung für die Erde, für uns selbst und unsere Mitmenschen zu übernehmen und so einen Ort zu schaffen, an dem ökologisch verträglich, sozial gerecht und wirtschaftlich innovativ gearbeitet, gelernt und gelebt wird. Folgende Einrichtungen sind im Lebensgarten Templin geplant:

  • Schule und Kindergarten
  • Generationsübergreifende Wohnanlage
  • Vollwertküche/Café : Wir möchten vor allem den Schul- und Kindergarten-Kindern aber auch den Bewohnern ein gesundes Mittagsessen bieten können. Das Café soll ein Ort zum Verweilen für alle Templiner und Ihre Gäste sein.
  • Eltern-Kind-Zentrum bzw. Mehrgenerationenhaus : Neben der Unterstützung von jungen Familien und dem Gedanken der Verbindung zwischen den Generationen, ist es uns wichtig, dass wir uns mit diesen Einrichtungen in das gesellschaftliche Leben Templins einbinden.
  • Gartenbau, Tiere : für ein direktes Erfahren der natürlichen Kreisläufe
  • Werkstätten sollen entstehen, die idealerweise wirtschaftlich rentabel arbeiten und zugleich offen dafür sind, Bildungsangebote zu machen.
  • Haus der Gesundheit : Verbindung zwischen Schulmedizin und alternativen Heilweisen
  • Schülerfirmen : hier soll es den Schülern möglich sein, Verantwortung zu übernehmen und praxisorientiert wirtschaftliche Zusammenhänge zu lernen.
  • Laden : Verkauf von Produkten des täglichen Bedarfs und eigenen Produkten
  • Seminarbetrieb : bietet sich besonders im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung an. Hierfür könnten in den Ferien und am Wochenende das Schulgebäude und der Kindergarten genutzt werden.
  • Herberge : für Touristen, Seminarteilnehmer, Schülergruppen etc.
Projektziele:
  • Der Lebensgarten Templin soll ein Beispiel dafür sein, wie Prinzipien der Nachhaltigkeit in einem Projekt auf ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Ebene umgesetzt werden können.
  • Wir möchten, dass sich die Generationen im täglichen Tun miteinander verbinden. Der Lebensgarten soll den Menschen Lebenssinn und eine Hilfe zur Selbsthilfe geben.
  • Kinder und Jugendliche sollen in ihrem Kita- und Schulalltag durch selbstbestimmtes und handlungsorientiertes Lernen Kompetenzen erlangen, die sie dazu befähigen, neue Lösungen für die Probleme der Zukunft zu entwickeln.
  • Durch ein interessantes Bildungskonzept für Kinder und ein attraktives Angebot für ältere Menschen, die ihre Lebenserfahrung aktiv in das Zentrum einbringen können, soll ein Beitrag für die Lösung der Probleme des demografischen Wandels geleistet werden.
  • Lebenslanges Lernen, Bildungsangebote für alle Altersstufen
  • Eröffnung von Denkräumen, in denen es möglich ist, neue innovative Projekte im Sinne der Nachhaltigkeit zu entwickeln.
  • Schaffung neuer Arbeitsplätze und Tätigkeitsfelder
Akteure:
  • Lebensgarten Templin e.V.
  • Freie Schule Prenzlau e.V. als Träger der Aktiven Naturschule Templin und des Integrierten Waldkindergartens Templin
  • Wohnungsbaugenossenschaft „Uckermark“ Templin e.G.
Projektstand:

Die Wohnungsbaugenossenschaft „Uckermark“ Templin e.G. verfügt in Templin über eine 2,5ha große Fläche. Auf diesem in der Nähe des Waldes, der Kurmeile und der Naturtherme gelegenen Geländes soll der Lebensgarten Templin entstehen. Zunächst soll hier der Neubau der Aktiven Naturschule Templin errichtet werden.

Der Verein Lebensgarten Templin e.V. wirbt für neue Interessierte und Akteure, arbeitet an den theoretischen Grundlagen für die Umsetzung der Vision und verwirklicht erste Projektideen, wie die Vollwertküche und das Familienzentrum.

Potenzielle Tätigkeits- und Gestaltungsfelder:
(Die Mitwirkung der Generation über 50jähriger wird ausdrücklich erwünscht)

  • Pädagogische Mitwirkung ( in familiären Strukturen oder Weiterbildungen)
  • Verbreitung ökologischer und nachhaltiger Erfahrungen, Strategien, Dienstleistungen (z. Bsp. ökol. Bauen, Energie, Ernährung)
  • Vermittlung von neuen Werten (Einbringung von Erfahrungswissen)
  • Mitwirkung oder Betreiben von Werkstätten, Manufakturen, Läden
  • Einbringung geistig-philosophischer Aspekte
  • Arbeitsteilung zwischen den Generationen, Unterstützung junger Familien
  • Netzwerkarbeit in der Region
  • Mitwirkung in den Einrichtungen (Vollwertküche, Herberge, Schule, Kita)
  • Beratungsangebote und Führungen für Gäste
  • u.U. landwirtschaftliche Tätigkeiten gemeinsam mit Kindern
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